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 1.FC Zeitz vs.SGL 5:0(3:0)

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Schlesi
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BeitragThema: 1.FC Zeitz vs.SGL 5:0(3:0)   Mi Mai 02, 2012 2:19 pm

Spielbericht von der Hompage des 1.FC Zeitz

Fortuna ohne Glück
Am vergangenen Gründonnerstag, also an jenem Tag, an dem die Christen dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen 12 Aposteln gedenken (aber wem erzähl ich das?), hatte auch unser Heiland und Stubenältester Thomas Wussling anlässlich seines 50sten Geburtstages nachträglich zum Gaumenschmaus ins heimische Stadion geladen. Aber das war’s auch schon mit den ohnehin leicht blasphemisch wirkenden und zugegebenermaßen etwas an den Haaren herbeigezogenen Parallelen, zumal bei uns Würste serviert wurden, jeder seine Füße vorher selbst gewaschen hatte und ohnehin kein Wein- oder gar Wassertrinker unter den anwesenden Fußballjüngern zu finden gewesen wäre. Doch vor das Vergnügen hat Gott bekanntlich den Schweiß gesetzt.

Und so maßen wir zunächst mit unseren Gästen von Fortuna Leißling die fußballerischen Kräfte. Leider waren die Kicker vom Rande Weißenfels` nur mit 8 Mann angereist, was auf der einen Seite natürlich Respekt verdient, da es doch den einen oder anderen Verein gibt, der sich unter dieser ungünstigen Konstellation gar nicht erst auf die Reise begeben hätte. Andererseits hatten wir nun die Qual der reichlichen Wahl, drei unserer Spieler zur Verfügung zu stellen. Normalerweise ist dies ein Akt von mehreren Diskussionsminuten, doch als die Leißlinger ihre elitären adidas – Trikotagen in unsere Kabine legten, brach der Damm der Zurückhaltung in Windeseile und ruck zuck ließen drei Markenfetischisten die Tarnung fallen.

Pünktlich so gegen 18:00 Uhr ertönte der Anpfiff, diesmal auf Platz 2, und nach etwas zögerlichem Beginn beider Seiten ergriff der Offensivgeist der Zeitzer die Initiative und brachte die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Doch wie schon in den vergangen Spielen kristallisierte sich sehr schnell die Crux der diesjährigen Saison heraus – unsere Chancenverwertung. Jeder Mathematiker wird mir jetzt lauthals widersprechen, dass es tausendprozentige Chancen nicht gibt, aber möge er in einem der nächsten Spiele doch einfach selbst vorbeischauen, und sein wissenschaftliches Weltbild, dass er sich in vielen Semestern eisernen Studiums erarbeitet hat, wird in 70 Minuten komplett zerstört werden. Wie auch immer, es spielte an diesem Donnerstag keine Rolle, ob ein, zwei oder drei Grün – Weiße allein auf den Torwart zuliefen, sie brachten die Murmel einfach nicht zählbar unter. Erst, als Glässner mit der Erfahrung von annähernd hundert Verbandsligaspielen nach Vorarbeit von Baierl den Ball zum erlösenden 1-0 verwandelte, schien kurzzeitig Besserung in Sicht. Zwar wurde nun noch lange nicht jede Chance verwertet, aber die Bälle wurden auch nicht mehr ganz so kläglich vorbeigekloppt und bei dem einen oder anderen Abschluss durfte auch mal das Wörtchen Pech gebraucht werden.

Nur wenig später war es abermals Glässner vorbehalten, nach lehrbuchmäßigem Rückpass durch Jagosky von der Grundlinie zum 2-0 zu erhöhen. Und als dann auch noch besagter Jagosky höchst selbst zum 3-0 einschob, war der Kuchen gegessen. Von den Gästen war bis zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel zu sehen, zu sehr waren sie damit beschäftigt, die drückend überlegenen Hausherren wenigstens einigermaßen auf Distanz zu ihrem Sechzehner zu halten, was ohnehin nur selten glückte. Eigene Entlastungsangriffe fanden so gut wie gar nicht statt oder endeten bereits kurz hinter der Mittellinie, wo das Böhmer – Pagelsche Doppelbollwerk an diesem Tag keine Lücken aufwies.

Das gleiche Bild bot sich dann in Halbzeit zwei, nur eben wurde nach dem Seitenwechsel nun auch mal die andere Hälfte des Spielfeldes ordentlich beackert. Coach Hädicke hatte mit Puhr und Schumann frischen Wind in den Sturm gebracht und beide fügten sich erst einmal nahtlos ins Fasttoreschießen der ersten Hälfte ein. Doch den Leißlingern schwanden nun zunehmend die Kräfte und weitere Auswechselspieler waren auch nicht mehr angereist, so dass die tapferen Blau – Weißen nun nur noch irgendwie versuchten, einigermaßen schadlos aus der Nummer rauszukommen. Aber die Zeitzer zeigten sich unfreiwillig gastfreundlich und ließen noch einige Großchancen aus, bevor Schumann in der 50. Minute mit dem 4-0 endgültig den Sack zumachte und wenig später sein kongenialer Sturmpartner Puhr mit dem 5-0 eine schöne Schleife darum band.

1-0 Glässner (25.Min.); 2-0 Glässner (28.Min.); 3-0 Jagosky (43.Min.); 4-0 Schumann (55.Min.); 5-0 Puhr (58.Min.)

(Baierl, Baumann, Böhmer, Borrmann, Engert, Glässner, Hartung, Jahns, Jagosky, Klett, Pachulski, Pagel, Puhr, Schumann, Seidel, Wendler, Wusling, Coach Hädicke)

Jörgen Gert

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